Die 5 besten Kräuter für ein gesundes Pferd und ein starkes Immunsystem

Aktualisiert: Sept 13



Kräuter für ein gesundes Immunsystem © annaav/stock.adobe.com

Ein starkes Immunsystem bedeutet, dass Du ein gesundes leistungsfähiges Pferd hast. Es gibt jedoch viele Faktoren, die das Immunsystem schwächen können und die Gesundheit Deines Pferdes beeinträchtigen können. Ich erkläre Dir, welche Faktoren hier eine Rolle spielen und welche 5 Kräuter ich zur Unterstützung des Immunsystems empfehle. Denn Vorbeugung spart Kosten für Tierarzt und Medikamente und schützt Dein Pferd.

DAS IMMUNSYSTEM


Das Immunsystem ist dafür verantwortlich, dass der Körper gesund bleibt und Krankheiten gar nicht erst ausbrechen. Genau darum sollte es stark sein, um Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten abwehren zu können. Ist das Immunsystem jedoch geschwächt oder gestört, kann Dein Pferd schnell krank werden.


Immunschwächen treten jedoch nicht nur bei kaltem nassen Wetter auf, sondern können z.B. auch im Sommer auftreten.

Anzeichen für ein schwaches Immunsystem


Das Immunsystem wird durch Haltung, Fütterung und Training oder Reiten beeinflusst. Mögliche Anzeichen für einen unzureichenden Schutz gegen Krankheitserreger sehen so aus:

  • Dein Pferd ist kränklich.

  • Auch kleinere Verletzungen entzünden sich sofort.

  • Dein Pferd erholt sich langsam von Krankheiten.

  • Häufige Infektionen der Atemwege

  • Bindehautentzündung

  • Hautkrankheiten wie Mauke, Pilz oder Haarlinge

  • Durchfall


FAKTOR HALTUNG


Steht Dein Pferd im Winter viel in der Box, hat wenig Auslauf und damit auch wenig Frischluft, kann das Immunsystem angegriffen werden. Für Pferde ist es optimal, wenn die Temperaturen im Stall nicht massiv über der normalen Luft- oder Aussentemperatur liegen, sondern der Aussentemperatur angepasst sind.


Die Herdenzusammensetzung im Offenstall oder der Stallnachbar in der Boxenhaltung haben auch einen Einfluss auf das Wohlbefinden Deines Pferdes. Macht es Deinem Pferd Stress, wenn es mit seinem Stallnachbarn nicht zurecht kommt oder sich in der Herde nicht wohl fühlt, dann leidet auch das Immunsystem.


Einen Stallwechsel sollte man gut planen und versuchen, diesen so stressfrei wie möglich zu gestalten und schon vorher das Immunsystem unterstützen, damit Krankheiten keine Chance haben.

FAKTOR FÜTTERUNG


Leber und Niere werden z. B. stark belastet, wenn die Qualität von Heu und Stroh nicht einwandfrei ist. Ist das Rauhfutter mit Schimmelpilzen belastet, leiden Leber, Niere und das Lymphsystem. Die gute Funktion dieser Organe sind jedoch wiederum wichtig für ein starkes Immunsystem.


FAKTOR TRAINING


Zuviel Training - ob Reiten oder Bodenarbeit - oder nicht artgerechtes Training bereiten Deinem Pferd Stress.


Fährst Du häufig an Turniere oder Kurse, können diese häufigen Transporte und Ortswechsel Deinem Pferd ebenso Stress bereiten.


Hat Dein Pferd Stress, dann produziert der Körper das Hormon Kortison. Zuviel Kortison im Körper wiederum stellt das Immunsystem kalt, die Aktivität der Lymphen, die Giftstoffe abtransportieren, wird reduziert. Krankheitserreger haben nun potentiell leichtes Spiel sich auszubreiten.

DIE BESTEN KRÄUTER


Wenn es um die Stärkung des Immunsystems geht, dann sind Hagebutten und Echinacea (Purpur Sonnenhut) sehr bekannt. Die Hagebutte ist insbesondere für ihren hohen Gehalt an Vitamin C und dem Vitamin B-Komplex bekannt. Der höchste Gehalt an Vitaminen ist in der Schale der reifen Frucht und insbesondere in wild wachsenden Hagebutten vorhanden. Echinacea z. B. erhöht die Produktion von Blutzellen, die Krankheitserreger unschädlich machen und wirkt somit anregend auf das Immunsystem.


GOTU KOLA


Das Blatt des Gotu Kola, welcher auch Tigergrass oder Indischer Wassernabel genannt wird, ist eine der wichtigsten Pflanzen der ayurvedischen Medizin. In China wird er auch "Brunnen des Lebens genannt.


Gotu Kola stimuliert das Immunsystem, stärkt insbesondere Herz und Kreislauf, wirkt entgiftend und erneuert Blutzellen.

Gotu Kola Blatt © canva.com

Zudem enthält er wichtige Nährstoffe wie Kalzium, Magnesium, Selen und Eisen. Man findet ihn entweder als Pulver oder als Kräutertinktur.


KLETTENLABKRAUT


Dieses Kraut auch Klebkraut genannt ist eigentlich ein Acker-Unkraut und wächst aber natürlich auch in unseren Gärten oder an Wegrändern. Mit seinen borstigen Pflanzenstämme klebt es einem gerne mal am Hosenbein fest.


Das Klettenlabkraut regt als Heilpflanze den Lymphfluss an und fördert somit den Abtransport von Schlacken und Giftstoffen aus dem Körper. Laufen die Lymphen, dann wird das Immunsystem in seiner Funktion unterstützt.

MARIENDISTELKRAUT


Die Mariendistel entgiftet den Körper und schützt die Leber. Warum ist das wichtig? Die Leber leitet Giftstoffe aus dem Körper. Eine starke Leber steht für eine starke Konstitution und ein leistungsfähiges Immunsystem.


Mariendistel © canva.com

Das Kraut der Mariendistel gibt es als Pulver zu kaufen. Hier bitte auf einwandfreie Qualität achten.


Das Pulver sollte frisch riechen und eine grüne Farbe haben.





BRENNESSELN


Unsere Pferde fressen gerade im Frühsommer und im Herbst sehr gerne gemähte Brennesseln. Diese wachsen überall in unserem Stall. Ich lasse sie stehen und wenn sie eine gewisse Höhe erreicht haben, dann sense ich sie ab. Die Pferde gehen nicht sofort dran, sondern warten bis sie etwas getrocknet sind. Mähe ich z. B. am Abend, dann sind am nächsten Morgen alle Brennesseln weg.


Dieses Unkraut enthält vor allem Vitamin C, Eisen, Kalium und Magnesium. Zudem unterstützt es die Verdauung.

Als Heilpflanze unterstützt es den Körper bei der Entgiftung und Entschlackung und pflegt die Leber.

KLETTENWURZEL


Es fängt auch mit Klette an so wie das Klettenlabkraut und die Blüten der Klettenwurzel ähneln denen der Mariendistel. Wie der Name jedoch schon sagt, wird hier nicht das Kraut als Heilpflanze verwendet, sondern die Wurzel.

Getrocknete Klettenwurzel © canva.com

Die Klettenwurzel unterstützt die Leber und stimuliert das Lymphsystem.


Sie wirkt also somit entgiftend und auch blutreinigend.




GEZIELTE UNTERSTÜTZUNG


Die Kraft dieser Kräuter ist geballt im Equimmune Gold enthalten. Es wirkt schnell und ist sehr gut verträglich. Absolut ohne Zucker- oder Melassezusatz. Nach ca. einem Monat kannst Du dann auf den Kräutermix umsteigen, um das Immunsystem Deines Pferdes längerfristig zu stärken.

Beobachte Dein Pferd und unterstütze das Immunsystem, damit es gesund bleibt und Spass an der Arbeit hat!

Bis zum nächsten Mal,


Nicole


Das ganze noch als Video:




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