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Nicole Anhalt

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Die passenden Pflanzen für Deinen eigenen Kräutergarten


Wie versprochen, gibt’s diese Woche eine ausführliche Liste an Kräutern, die gut für Deine Pferde sind und die in unseren Breitengraden auch pflanzbar sind. Es liegt zwar ein gutes Stück Arbeit vor Dir, aber die Pferde werden es Dir danken.


Was muss ich vorher unbedingt wissen?

Suche die Kräuter die Du setzen willst, sorgfältig aus. Ziehe die Eigenschaften der Pflanze in Betracht; breitet sie sich aggressiv aus? Wie hoch wächst sie? Ist sie einjährig oder wächst sie mehrere Jahre lang? Was für einen Boden hast du? Sind die Pflanzplätze schattig, halbschattig oder sonnig?

Zudem kannst du Pflanzen in verschiedene Wachstumsstadien kaufen: Samen, Sämlinge, junge Pflanzen. Kaufst Du junge Pflanzen, dann musst Du nicht so lange warten, bis die Pferde dran dürfen. Solange die Pflanzen noch nicht verwurzelt sind, sollten die Pferde keinen Zugang zum Kräutergarten haben.

Wir geben Dir hier einige Infos zu den einzelnen Pflanzen, aber vielleicht hast Du ja einen Bekannten, der garten- oder kräuterkundig ist und Dich unterstützen kann.

Richtig Pflanzen: Hilfreiche Tipps

Dann bleibt jetzt nur noch eins: Gärtnern. Was sind die hilfreichen Tipps, damit die Kräuter auch schön wachsen?

Wenn Du mit Gärtnern anfängst, aber noch nicht so viel Erfahrung mit Pflanzen hast, solltest Du Kräuter wählen, die in Deiner Umgebung gut wachsen, oder als "Unkräuter" abgestempelt sind. Die wachsen immer am einfachsten. Zum Beispiel Löwenzahn: Eines Menschen Unkraut ist des anderen Menschen Kräuterschatz :-)

Bevor Du lospflanzt oder ein Kraut verfütterst, solltest Du den botanischen oder lateinischen Namen eines Krauts prüfen. Manchmal haben sehr eng verwandte Kräuter völlig unterschiedliche Wirkungen.

Hilfreiche Tipps:

  • Pflanze die Samen oder die Sämlinge in reichhaltigem Boden an.

  • Am besten pflanzt Du jede Pflanzenart in Gruppen an, so dass immer genug zur Verfügung steht und nicht die komplette Pflanze auf einmal aufgefressen wird. Je schmackhafter die Pflanze ist, desto mehr solltest Du davon pflanzen.

  • Wähle Standorte entsprechend des Bedürfnisses der Pflanze.

  • Vermeide Boden, der bei starken Regenfällen häufig unter Wasser steht.

  • Bei schlechtem Wasserabfluss: Hochbeete und Drainage-Systeme können helfen.

  • Pflege Deine Kräuter mit Kompost, biologischen Düngemitteln oder gib etwas effektive Mikroorganismen (EMa) zum Giesswasser dazu.

Setze Düngemittel sparsam ein. Zu häufiges Düngen mit sehr stickstoffhaltigen Düngemitteln verringern die Konzentration von ätherischen Ölen im gesunden Grün.


Unsere Auswahl an Pflanzen für Pferde

Echte Kamille – blüht von Mai bis September. Die Blüten wirken entzündungshemmend und schmerzstillend, krampflösend, gegen Blähungen und hemmen die übermässige Bildung von Magensäure, d.h. besonders gut für Pferde mit Magengeschwüren oder anderen Magen- und Darmbeschwerden. Das Pflanzen der Kamille ist absolut unkompliziert, sie bevorzugt einen sonnigen Standort und vermehrt sich durch Selbstaussaat.

Schafgarbe – ist eine winterharte, mehrjährige Pflanze und anspruchslos. Man findet sie oft an Wegrändern oder auf Wiesen und Weiden. Sie hat eine entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung. Ebenso wirkt sie antibakteriell, krampflösend und fördert den Gallenfluss. Bestimmte Bestandteile senken Bluthochdruck und fördern die Durchblutung. Damit nicht genug: die Schafgarbe ist ein harntreibendes Mittel und schwemmt Wasseransammlungen aus dem Körper und entlastet somit das Herz. Diese Pflanze ist ein Muss im Kräutergarten!

Pfefferminze – blüht violett von Juli bis September, aber es sind die Blätter die heilende Wirkung haben. Sie ist die Heilpflanze für Magen-/ Darm- und Verdauungsbeschwerden. Sie wirkt krampflösend, schmerzstillend und fördert den Gallenfluss. Ausserdem ist sie keimtötend und antibakteriell. Sie wächst unkompliziert in jedem Garten und kommt Jahr für Jahr wieder, wenn sie einmal verwurzelt ist.

Andere Blüten wie die der Ringelblume oder Arnika, sowie auch Rosenblüten werden von Pferde gerne gefressen. Ringelblumenblüten sind gut bei Magenproblemen, Arnikablüten wirken schmerzstillend. Die Blüten der Rose sind Entzündungshemmer und helfen bei Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenbereich. Im Herbst sind es dann die Hagebutten, die wichtiges Vitamin C liefern.

Echtes Johanniskraut wächst auch gut in unseren Breitengraden, wirkt schmerzstillend und anti-viral. Hopfen hilft bei hormonellen Probleme und hat eine besänftigende Wirkung. Beruhigend wirkt auch Baldrian – es unterstützt gleichzeitig die Leberfunktion und entspannt verkrampfte Muskeln. Dazu kann man noch Eisenkraut pflanzen. Es hemmt Aggressionen bei hitzigen Pferden, da es die Leberfunktion unterstützt.

Brennesseln, die ja überall wachsen, unterstützen die Nieren und die Blase, da sie harntreibend wirken. Am besten einfach wachsen lassen und dann abmähen. Pferde fressen sie lieber trocken. Thymian und Oregano wirken zusammen antibakteriell.

Dein Kräutergarten

Und haben wir Dich inspiriert? Falls Du nicht die Möglichkeit hast, frische Pflanzen zur Verfügung zu stellen, kannst Du auch getrocknete Einzelkräuter kaufen und Deinem Pferd immer mal wieder verschiedene anbieten. Nicht mischen, sondern einfach eins nach dem anderen ausprobieren. Du wirst merken, was Dein Pferd gerade braucht oder auch nicht.

Hast Du Fragen oder möchtest Du mehr Info? Schreib mir auf nicole@kikolily.com oder hinterlass mir einen Kommentar.

Nicole

#kräuter