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Hautnah: So kümmerst Du Dich richtig um die Pferdehaut


Wenn Du Dein Pferd artgerecht und natürlich pflegen willst, kommst Du nicht darum herum, ein wenig über die Haut des Pferdes zu lernen. In diesem Beitrag lernst Du die Grundfunktionen der Haut kennen. Die natürliche Lebensweise der Pferde hilft dir dabei zu verstehen, wie Du vorgehen solltest.


Die Pferdehaut ist das grösste Organ des Pferdes

Wenn Du Dein Pferd natürlich pflegen möchtest, solltest Du Dein Pferd zuerst als Ganzes betrachten. Wirf einen Blick auf die natürliche Lebensweise des Pferdes und überleg Dir, wie Wildpferde leben.

Ist Dir schon aufgefallen, dass Wildpferde stets sehr sauber sind? Natürlich wälzen sie sich an staubigen und schlammigen Stellen, dieser Schmutz schützt vor Ungeziefer und Umwelteinflüssen. Wildpferde wälzen sich nie an Orten, an denen sie koten. Sie verbringen fast den ganzen Tag in Bewegung (Futtersuche) und sind allen Wettern ausgesetzt: Die Sonne wärmt ihr Fell und regt dessen Wachstum an. Der Wind weht Staub und Schmutz fort und der Regen spendet die Feuchtigkeit, die die Pferdehaut braucht.

Pferde kraulen sich gegenseitig. Die wechselseitige Fellpflege erfüllt bei den Pferden auch eine soziale Funktion: Befreundete Pferde pflegen sich gegenseitig, besonders da, wo es juckt. Dabei krault jedes Pferd das andere an der Stelle, wo es selbst gekrault werden möchte. Das kann wenige Sekunden oder mehrere Minuten dauern.

Die Pferdehaut - die natürliche Barriere

Die Pferdehaut besteht aus Epidermis, Dermis und dem Unterhautgewebe (Subcutis). Die Haut ist die Hauptbarriere zwischen Innerem und Äusserem.

Die Haut

  • Schützt die Organe und Muskeln

  • reguliert die Körpertemperatur über die Absonderung von Schweiss, welcher beim Verdunsten Kälte erzeugt

  • steuert den Wasserhaushalt

  • hält Erreger und Eindringlinge fern

  • schützt durch Pigmentierung gegen UV-Strahlung

  • bestückt mit abertausenden von Nervenzellen, lässt sie das Pferd auch die kleinsten Berührungen, wie z.B. die Reizung einer Fliege oder Mücke spüren.

Bei einem gesunden Pferd leben in der obersten Schicht der Haut ca. 12 verschiedene Arten von Bakterien und ca. 31 Arten von Pilzen, die für das natürliche Gleichgewicht der Pferdehaut absolut notwendig sind.

Genau wie unsere Haut muss die Pferdehaut in Balance sein, damit sie gesund bleibt.

Auch Pferde haben:

  • normale Haut

  • trockene Haut

  • fettige Haut

  • empfindliche Haut

Im nächsten Beitrag lernst Du mehr über die Funktionen der Haut. Stay tuned!

Bis nächste Woche, Nicole

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