Hauterkrankungen bei Pferden: Pilze, Warzen, Haarlinge & Co. – Teil 1


Hautprobleme entstehen u. a. bei Pferden, die mit zu vielen Pflegeprodukten gepflegt werden, zu oft eingedeckt sind oder unnatürlich gehalten werden. Aber auch Bewegungsmangel, Umwelteinflüsse, Stress und eine falsche Ernährung begünstigen Hautkrankheiten. Im ersten Teil schauen wir uns die Pferdehaut genauer an.

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Damit wir verstehen können, wie Hautkrankheiten überhaupt entstehen, müssen wir zuerst den Aufbau und die Funktion der Pferdehaut anschauen. Die Pferdehaut besteht aus Epidermis, Dermis und dem Unterhautgewebe (Subcutis). Die Haut ist die Hauptbarriere zwischen Innerem und Äusserem.

Die Haut

  • schützt die Organe und Muskeln.

  • reguliert die Körpertemperatur über die Absonderung von Schweiss, welcher beim Verdunsten Kälte erzeugt.

  • steuert den Wasserhaushalt hält Erreger und Eindringlinge fern.

  • schützt durch Pigmentierung gegen UV-Strahlung.

Bestückt mit abertausenden von Nervenzellen, lässt sie das Pferd auch die kleinsten Berührungen, wie z.B. die Reizung einer Fliege oder Mücke, spüren.

Bei einem gesunden Pferd leben in der obersten Schicht der Haut ca. 12 verschiedene Arten von Bakterien und ca. 31 Arten von Pilzen, die für das natürliche Gleichgewicht der Pferdehaut absolut notwendig sind. Genau wie unsere Haut muss die Pferdehaut in Balance sein, damit sie gesund bleibt.

Pferde können verschiedene Hautkrankheiten bekommen, z.B. Nesselsucht, Sommerekzem, Sarkoide, Warzen, Pilze und Haarlinge. Pilze und Krankheitserreger können sich aber nur auf der Haut ansiedeln, wenn ihr natürliches Gleichgewicht nachhaltig gestört ist. Daher sollte die tägliche Pferdepflege mit Bedacht geschehen.


Entferne Schweissreste und Dreck sorgfältig. Insbesondere bei Pferden, die nicht die Möglichkeit haben, sich nach dem Reiten genüsslich zu wälzen. 10 Minuten Putzen pro Tag reichen jedoch aus. Denn die zu häufige oder falsche Anwendung von harten Striegeln oder Bürsten kann der Haut schaden, in dem wir den natürlichen Fettschutz der Haut und des Fells einfach wegbürsten.

Die Pferdehaut ist, wie bei uns Menschen, das größte Organ. Dadurch nimmt sie auch alles auf, was mit ihr in Berührung kommt. Gerade bei gestressten, sensiblen Pferden ist es deshalb umso wichtiger, dass wir natürliche Pflegeprodukte verwenden, die das Immunsystem nicht noch zusätzlich belasten.

Je unnatürlicher wir die Pferde halten und je mehr Giftstoffe wir in Pflegeprodukten verwenden, desto mehr können Toxine über die Haut aufgenommen werden. Das System des Pferdes muss diese wieder ausarbeiten.

Neben der Leber ist auch die Haut mitverantwortlich für die Ausleitung von Giftstoffen und Stoffwechselprodukten. Es ist wichtig, dass Du das weißt, damit Du das richtige Pflegeprodukt für dein Pferd aussuchst.

Wir empfehlen z. B. für die Pferdedusche unseren Kikolily Horsewash (in Kürze in unserem Shop erhältlich!), der nur natürliche Inhaltsstoffe, keine Konservierungsstoffe oder synthetische Substanzen enthält. Dazu ist er noch biologisch abbaubar und super umweltfreundlich!

Findest Du den ersten Teil unseres Artikels interessant? Im nächsten Teil stellen wir die häufigsten Hautkrankheiten genauer vor. In der Zwischenzeit kannst Du Dir auf www.kikolily.com unser gratis E-book "Detox für dein Pferd" herunterladen.

Bis nächste Woche, Nicole

#pferdehaut #hauterkrankungen

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