Schädliche Substanzen in konventionellen Fliegensprays


Letzte Woche haben wir über schädliche Inhaltsstoffe in Shampoos und Mähnensprays für Pferde gesprochen. Viele Produkte sind gefährlich für uns, unsere Pferden und die Umwelt. Bezeichnungen wie „naturell“, „natürlich“, „natural” sind irreführend. In unserer Zusammenfassung kannst Du auf einen Blick sehen, was Du über Fliegensprays wissen musst.


Bitte achte auch darauf, was in deinem Fliegenspray steckt.

Zusammenfassung: Schädliche Stoffe in Fliegensprays

Fliegensprays enthalten:

Deet:

Die meisten chemischen Fliegensprays enthalten DEET. Eine Chemikalie, die amerikanische Soldaten im Vietnamkrieg vor Ungeziefer schützte. Sie hilft durchaus gegen Mücken, ist aber so aggressiv, dass sie Plastik schmelzen und Sattel, Zaumzeug, Reithosen etc. beschädigen kann. Wer möchte sowas auf der Haut seines Pferdes haben? In einem englischen Artikel haben wir Informationen gefunden, die aufzeigen, welche Auswirkungen DEET beim Menschen haben kann:

• Erinnerungslücken

• Kopfschmerzen

• Muskel- oder Gelenkschmerzen oder Muskelschwäche

• Zittern oder Krämpfe

• Hautreizungen, Blasen, Rötungen

• Übelkeit und Erbrechen

• Niedriger Blutdruck

• Verlangsamter Herzschlag

• Kurzatmigkeit

• Schmerzende, irritierte oder tränende Augen

• Neurologische Einschränkungen

Icaridin:

Icaridin ist ein Stoff, der ebenfalls wirksam gegen Insekten ist. Es kann bei Mensch und Pferd Juckreiz und Allergien auslösen. Reizungen zeigen sich durch Hautschuppungen und –irritationen. Wichtig ist, dass Du diesen Stoff nicht auf offene Wunden aufträgst und Dein Pferd ihn nicht in die Augen bekommt oder einatmet. Es sollte nicht mit den Schleimhäuten in Kontakt kommen. Das gleiche gilt für DEET. Permethrin: In den USA zählt dieses langlebige, krebserregende Nervengift zu den 50 giftigsten Substanzen. Permethrin ist ebenfalls sehr beliebt in Fliegensprays. Es ist ein bekanntes Nervengift, dass Lungen- und Lebertumore sowie Immunschwäche verursacht.

Es ist für die Umwelt hochgiftig, besonders für Bienen, Wasserlebewesen und Katzen. Insekten, die mit dem Mittel in Berührung kommen, sterben sehr langsam. Erst kommt es zu Krämpfen, Lähmungserscheinungen und schliesslich dem Tod. Das ist nicht nur grausam, sondern dauert auch noch lange: Während z. B. eine Zecke langsam stirbt, können die in ihrem Darm lebenden Krankheitserreger in das Blut des Pferdes abgegeben werden.

"Diese Mittel sind alle potentiell schädlich fürs Pferd!"

Wenn Du Fragen hast, dann hinterlasse mir einen Kommentar oder schreibe mir. Ich helfe Dir gerne bei der Produkte-Auswahl.

Nicole


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